Unfälle verhüten
Unfälle sind nicht einfach Zufall oder Schicksal, sondern können zum großen Teil verhindert werden. Oft sind sie die Folge von Unachtsamkeit, Leichtsinn oder nicht der Situation angepasstem Verhalten. Selbst wenn die eigentliche Unfallursache von anderen Verkehrsteilnehmern ausgeht, haben wir durch Aufmerksamkeit, ausreichenden Sicherheitsabstand und lange Fahrpraxis vielfach die Chance, zu bremsen oder auszuweichen und damit einen Unfall zu vermeiden.

Bei "Unfall" denken wir zwar zuerst an den Straßenverkehr. Viele Unfälle passieren aber auch im Haushalt, bei der Arbeit oder in der Freizeit, beim Sport. Wenn Sie folgende Appelle beherzigen, senken Sie Ihr Unfallrisiko beträchtlich:
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Fahren Sie nie schneller, als es Ihre derzeitige Konstitution, der Zustand Ihres Fahrzeugs, die Straßen- und Sichtverhältnisse zulassen. Und für gläubige Menschen: Fahren Sie nie schneller, als Ihr Schutzengel fliegen kann.
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- Was immer Sie tun, vor allem bei gefährlichen Tätigkeiten: Seien Sie voll bei der Sache. Lassen Sie sich nicht ablenken. Unterbrechen Sie lieber die Tätigkeit.
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- Schauen Sie hauptsächlich in die Richtung, in die Sie sich bewegen. Sonst übersehen Sie selbst eine Bananenschale vor Ihren Füßen.
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- Bei allem, was Sie anfangen, bedenken Sie das Ende. Wenn Sie beispielsweise mit großem Kraftaufwand eine verrostete Schraube zu lockern versuchen, so bedenken Sie, was passiert, wenn das Werkzeug abrutscht, die Schraube bricht, Sie den Halt verlieren oder der Rost in eine offene Wunde gelangt.
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- Schutzvorrichtungen und Körperschutzmittel sind nicht nur etwas für "Weicheier". Benutzen Sie diese, wenn sie für Ihre Tätigkeit vorgeschrieben sind oder empfohlen werden und lesen Sie vor Aufnahme Ihrer Tätigkeit Gebrauchs-anweisung und Sicherheitsvorschriften. Verschmähen Sie auch keine Treppengeländer. Selbst der Stärkste kann mal stolpern.
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- Wenn Sie eine Tätigkeit noch gar nicht oder schon lange nicht mehr verrichtet haben, so lassen Sie´s langsam angehen. Dasselbe gilt für Heimwerker, welche in der Regel am Schreibtisch sitzen und sich dann irgendwann ein größeres Heimwerkerprojekt vornehmen, ohne die körperliche Belastung gewohnt zu sein. Oder aber für Freizeitsportler, die sich nach einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit am Wochenende ins Auto setzen, einige hundert Kilometer zum nächsten Wintersportparadies fahren, die Bretter umschnallen und sich ohne ausgedehntes Warmlaufen prompt "die Haxen" brechen.
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- Vermeiden Sie längerfristige geistig oder körperlich monotone Tätigkeiten. Sie ermüden schneller, führen zu monotoniebedingten Fehlleistungen und über-mäßigem Verschleiß einzelner Körperteile. Wo nicht vermeidbar: Legen Sie Pausen ein oder tun Sie zwischendurch mal etwas anderes.
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